
Trevor Butler kennt die Iota seit der ersten Generation – und hat das originale Testexemplar damals behalten und seither täglich genutzt. Mit der Iota Alpha II hat Neat das Konzept nun konsequent weiterentwickelt. Das Urteil bei The Ear: Best Buy.
Was sich gegenüber dem Vorgänger verbessert hat, ist sofort hörbar: Der neue Mitteltöner mit beschichteter Papiermembran klingt transparenter und schleierfreier als zuvor, der überarbeitete Tieftöner spielt tiefer, straffer und besser integriert. Die nahtlose Chassisübergabe bleibt dabei ein Markenzeichen – kein Übernahmebereich macht sich akustisch bemerkbar.
Klanglich überzeugte Butler vor allem in der Natürlichkeit: Rachmaninov am Klavier, Electro-Pop von Kiesza, Arctic Monkeys – die Iota Alpha II ordnete sich jeder Musik unter, ohne eigene Akzente zu setzen. Ihre Abbildung liegt weit über dem, was 45 Zentimeter Gehäusehöhe erwarten lassen. Besonders auf Sprache und klassisches Repertoire liefert sie laut Test selbst gegen teurere Modelle aus dem eigenen Hause starke Argumente.
Das Fazit: Zum doppelten Preis wäre die Iota Alpha II eine klare Empfehlung. Zum tatsächlichen Preis ist sie ein Best Buy – und Butler ersetzt damit seine originalen Exemplare aus der ersten Generation.
Den vollständigen Testbericht mit Gruppentest, Messungen und allen Höreindrücken lest ihr direkt bei The Ear: