
Simon Wilce hat den Trilogy 921 für HiFi and Music Source getestet – und kommt zu einem bemerkenswert klaren Urteil: Der Verstärker fühlt sich wie eine lebenslange Investition in eine britische Premium-Marke an, die einen nie im Stich lassen wird. Sein Fazit in drei Worten: Dynamic – Natural – Lifetime.
Was den 921 aus Wilces Sicht besonders auszeichnet, ist seine klangliche Neutralität. Transparenz ist die prägende Eigenschaft: Der 921 scheint keine eigene Klangfarbe aufzuzwingen, sondern lässt das restliche System klar und natürlich sprechen. Quer durch Genres – von Arooj Aftab bis Fontaines DC, von Ryan Adams bis Gino Soccio – überzeugte der Verstärker mit präzisem Timing, sauberem Bassgriff und emotionaler Unmittelbarkeit.
Auch technisch setzt der 921 bewusste Akzente: Eine einzelne Spannungsverstärkungsstufe mit maßgefertigtem Transformator, JFET-Widerstandsleiter statt konventionellem Potentiometer und 40.000 µF Kapazität pro Kanal – alles auf maximale Signalreinheit ausgelegt, ganz ohne digitale Plattform.
Im Wettbewerbsumfeld zwischen 6.000 und 8.000 Pfund – mit Geräten wie Rega Osiris, Chord Ultima oder Sugden i4 – ordnet Wilce den 921 als Muss-Hören ein, bevor man sich für ein anderes Gerät entscheidet. Als bekennender Naim-Fan schreibt er: Der 921 hat sein Denken über einen möglichen Upgrade ziemlich dramatisch verändert.
Das Urteil: Highly Recommended.
Den kompletten Testbericht finden Sie hier:
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