
Manche Produkte werden regelmäßig überarbeitet, weil sie es müssen. Der Trilogy 925 nicht – weil er es nicht nötig hat. Chris Baillie hat ihn für The Ear getestet, und das Testexemplar datiert auf das Jahr 2008. Die Spezifikationen sind bis heute unverändert. Das Urteil: Editor's Choice.
Der 925 ist ein vollbalancierter Hybrid-Vollverstärker mit Röhren-Eingangsstufe (6H6П-Trioden) und transistorbasierter Class-A-Endstufe. Was Baillie klanglich fasziniert: Der Verstärker fügt nichts hinzu und lässt nichts weg. Er öffnet Aufnahmen wie ein Fenster – holographische Bühne, natürliche Dynamik, keinerlei Ermüdungserscheinungen auch nach stundenlangem Hören. Selbst Aufnahmen, die Baillie bisher für schwierig hielt – Marillions Fugazi, Bowies Berliner Trilogie, Talking Heads' Remain in Light – entfalteten auf dem 925 völlig neue Qualitäten.
Der einzige echte Kritikpunkt: Der 925 „schiebt" Musik nicht an wie manche Konkurrenten. Wer spektakuläre Präsenz erwartet, liegt falsch. Wer Neutralität und Wahrheit sucht, liegt goldrichtig.
Das Fazit: Der 925 könnte der letzte Verstärker sein, den man je kauft – und das ist das größte Kompliment, das ein Testbericht machen kann.
Den kompletten Testbericht finden Sie hier:
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